Pia-Valentina Sorko

15. 10. 2020

Pia-Valentina Sorko ist Senior Spezialistin Recruiting

Position: Senior Spezialistin Recruiting
LinkedIn Profil

Ich rekrutiere für die Teilkonzerngesellschaft „ÖBB-Business Competence Center GmbH“ Positionen mit IT-Bezug, z.B. IT ProjektleiterInnen, ProgrammmanagerInnen, Enterprise Architects, Business AnalystInnen, Java EntwicklerInnen, Innovation ManagerInnen, etc.

  • Was ist das Besondere an deinem Job?

Anhand der Erläuterungen von Positionen und Projekten durch die KandidatInnen in Vorstellungsgesprächen lerne ich als Recruiterin wahnsinnig viel dazu und erfahre mehr über mir bislang verborgene Themen. Neben diesem Aspekt macht es mir außerdem eine große Freude, wenn ich nach einem erfolgreichen Bewerbungsprozess der oder dem passenden KandidatIn telefonisch eine Zusage übermitteln kann und die Freude über den neuen Job am anderen Ende der Leitung spüre.

  • Wie sieht ein typischer Arbeitsalltag bei dir aus?

Ein großer Teil meiner Arbeit besteht aus Telefonaten mit KandidatInnen zum aktuellen Bewerbungsstatus, Abstimmungsmeetings mit Führungskräften, Austausch mit meinen TeamkollegInnen via MS-Teams in Form von Chatnachrichten oder kurzen Video- oder Audiocalls. Weiters behalte ich die eingegangenen Bewerbungen in unserem Bewerbermanagementsystem im Auge, prüfe die Lebensläufe der KandidatInnen, lade diese zu Vorstellungsgesprächen ein und übernehme in diesem Zusammenhang die Terminkoordination mit allen InterviewteilnehmerInnen. Bei manchen IT-Positionen sind ganz spezielle IT Skills gefragt. In diesem Fall trete ich gerne via LinkedIn direkt in Kontakt mit ExpertInnen, die diese Skillshaben oder haben könnten. Weiters halte ich in unseren internen Talentpools nach passenden KandidatInnen Ausschau. Neben dem klassischen Recruitingalltag bin ich außerdem in Projekten involviert, die darauf abzielen, dass wir im Recruiting unsere Arbeit und unsere internen Abläufe stets verbessern.

  • Womit überzeugt dich ein/e KandidatIn?

Personen, die authentisch sind und zu Wissens- oder Lebenslauflücken stehen. Mich persönlich beeindruckt es nicht, ob jemand das Gründungsjahr unseres Unternehmens kennt. Vielmehr finde ich es überzeugend, wenn man sich ernsthaft inhaltlich mit der Position auseinandergesetzt hat. Dabei kann man auch gerne im Gespräch Dinge hinterfragen, die man im Inserat nicht so recht verstanden hat oder die auch im Laufe des Gesprächs noch nicht klar genug wurden. Immerhin könnte man genau die Person sein, die den Job bekommt und man will ja am ersten Arbeitstag wissen, was zu erwarten ist. 

  • Mein persönlicher Tipp an KandidatInnen:

Mein erster Tipp: Ein Lebenslauf ist dein Ticket für einen neuen Job. Deshalb ist es wichtig, dass keine Informationen (z.B. Erläuterungen der genauen Tätigkeit) fehlen, dass er gut strukturiert und für andere Personen inhaltlich verständlich ist. Oft bekomme ich Lebensläufe zugesandt, die z.B. mittels Textbearbeitungstool (Word, etc.) erstellt wurden und wo die Formatierung irgendwie nicht so ist, wie man es als VerfasserIn wahrscheinlich selbst gerne gehabt hätte. Im Internet findest du viele kostenlose CV-Erstellungstools, die dir dabei helfen können, deinen Werdegang besser zu strukturieren. Außerdem passieren weniger Formatierungsfehler, wodurch der Auftritt gleich professioneller wirkt. Der Lebenslauf sollte außerdem vor dem Abschicken von einer Person deines Vertrauens korrigiert werden. Diese deckt einerseits Rechtschreib- und Formfehler auf und gibt dir andererseits Feedback, ob deine Erklärungen zu deinen vergangenen Jobs auch für eine außenstehende Person inhaltlich verständlich sind und nicht nur für dich selbst als VerfasserIn.