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Mit voller Fahrt ins neue Jahr

12. 01. 2024

Die Bahn boomt. Und die ÖBB stehen als größter Mobilitätsdienstleister Österreichs aktuell vor vielen Aufgaben, die es gemeinsam zu bewältigen gilt. Wir haben mit fünf Kolleg:innen über die Herausforderungen und Ziele für das neue Jahr 2024 gesprochen.

Mehr Menschen als jemals zuvor fahren mit der Bahn - und das nicht nur in Österreich, sondern in ganz Europa. Das ist ein großer Erfolg, stellt uns aber gleichzeitig in unserer täglichen Arbeit vor eine Vielzahl an Herausforderungen. Fünf Mitarbeiter:innen aus verschiedenen Bereichen haben uns deshalb stellvertretend für alle Kolleg:innen verraten, was sie sich von 2024 erwarten und erhoffen.

Amadou Diallo

Amadou Diallo

sorgt als Vorarbeiter in der Reinigung gemeinsam mit seinen Kolleg:innen für saubere ÖBB-Einrichtungen in der Region Wien Nord. Qualitätsvolles Arbeiten heißt für ihn, sicher im Umgang mit den Arbeitsmitteln zu sein und bei auftauchenden Problemen schnell und richtig zu reagieren.

Denn obwohl die Reinigung oftmals ein “unsichtbarer” Bereich ist, erfordert er genau deswegen große Genauigkeit und das ist mit Verantwortung verbunden. Amadou persönlich hilft bei seiner Arbeit - sowohl mit den Kund:innen, als auch mit Kolleg:innen mit anderen Muttersprachen - dass er neben Deutsch auch Französisch und Englisch fließend spricht: „Auch wenn es Probleme gibt, ist wichtig, dass wir stets Lösungen finden. Jede:r soll sich gut fühlen.”

Anna Strohmeier

ist Mitarbeiterin im Service Delivery Bereich der Rail Cargo Group. Bei ihrer täglichen Arbeit ist sie in ständigem Austausch mit vielen Kolleg:innen in anderen Teilgesellschaften, deshalb ist der Steirerin die Stärkung des “Wir vor Ich”-Gedankens besonders wichtig. Dieses Mindset verfolgt sie auch, wenn es darum geht, so viel wie möglich von ihren älteren Kolleg:innen zu lernen. Für Anna ist klar, dass eine funktionierende und respektvolle Kommunikation der Schlüssel zu einer qualitätsvollen Arbeit ist: „Mein Ziel ist, dass man natürlich kritische Sachen diskutiert, aber trotzdem positiv in die Zukunft blicken kann und nicht bei allem gleich ‘Nein’ sagt.”

Anna Strohmair
Robert Weber

Robert Weber

ist bereits seit 1991 im #TeamOEBB. Mehr als 30 Jahre später ist er als stellvertretender Betriebsleiter in der ÖBB INFRA auch im Stab für Sicherheit und Qualität tätig. Für mehr Qualität im Bahnbetrieb stellt er dabei das Thema Digitalisierung in den Fokus. Herausforderungen für 2024 sieht Robert im unternehmensinternen Wissensmanagement. Geht das Know-How von erfahrenen Kolleg:innen mit deren Pensionierung verloren, leidet darunter die Qualität. Auch Verbesserungen in der Sicherheits- und Fehlerkultur sind für Robert wichtige Ziele im kommenden Jahr. Denn diese Bereiche sind die Grundlage für physisches und psychisches Wohlbefinden: Ich glaube, nur wenn man gesund ist, kann man die Arbeit, die Herausforderungen sicher, in hoher Qualität und pünktlich erledigen.”

Maria Brandlhofer

kümmert sich als Mitarbeiterin im Kund:innenservice um die zahlreichen Anfragen unserer Kund:innen. Vor allem in den Wochen nach dem Fahrplanwechsel stehen sie und ihre Kolleg:innen vor vielen Herausforderungen - und das nicht nur inhaltlich, sondern auch weil die Zahl der Anfragen generell immer weiter steigt. Um auch in Zukunft mit hoher Qualität arbeiten zu können, wünscht sich Maria Innovationen in der digitalen Informationsverbreitung, etwa über Push-Nachrichten bei Änderungen einer gebuchten Reise. Aber trotz der großen Herausforderungen ist sie sich sicher: „Wenn wir alle zusammenhalten, dann könnte das Jahr 2024 auf jeden Fall ein großer Schritt werden.”

Maria Brandlhofer
Christian Lechner-Ernst

Christian Lechner-Ernst

ist im Team der Betriebsführungszentrale Innsbruck für Performance und Infrastrukturanforderungen zuständig. Er beobachtet, dass der Erfolg der letzten Jahre und die dadurch steigenden Fahrgastzahlen die Bahn vor große Herausforderungen stellt. Deshalb ist es für Christian jetzt notwendig, die eigenen Probleme ehrlich bis in die Vorstandsebene zu kommunizieren. So können die guten Ergebnisse der Vergangenheit auch in Zukunft wieder in Erfolg umgemünzt werden. Denn wenn wir alle zusammenrücken, werden die anstehenden Aufgaben gemeinsam gemeistert: „Ich möchte, dass wir wieder neue, junge Leute für diese Arbeit begeistern. Weil es ist eine schöne Arbeit mit einem großen Gewinn für jede:n Einzelne:n und für die Gesellschaft.”

Trotz oder gerade wegen der vielen Aufgaben, die in den kommenden Wochen und Monaten auf uns warten, freuen wir uns auf ein neues, aufregendes Jahr. Unsere Qualität ist seit vielen Jahrzehnten das Erfolgskonzept der ÖBB und wir arbeiten mit voller Motivation gemeinsam daran, dass das auch 2024 so bleibt.