Economica Studie

05. 05. 2021

Mit der ÖBB-Konjunktur-Lokomotive raus aus der Krise.

Die vergangenen „Covid-Monate“ haben dem Wirtschaftsstandort Österreich und den Menschen viel abverlangt. Auch das Jahr 2021 wird herausfordernd bleiben. Daher gilt es genau jetzt den Konjunkturmotor anzuwerfen und tatkräftig zu investieren, um Wirtschaft und Arbeitsmarkt in Schwung zu bringen.

Economica-Studie: Überdurchschnittliche Wertschöpfung und Beschäftigung

Wie das Economica-Instituts nun im Rahmen einer aktuellen Studie berechnet hat, leisten unsere Investitionen einen überproportionalen Beitrag zu Wachstum und Beschäftigung in Österreich. 

Fazit: Jeder investierte Euro schafft zwei weitere Euro an heimischer Wertschöpfung. Der Multiplikator-Effekt liegt daher überdurchschnittlich bei 1:2,0 – österreichweiter Mittelwert 1:1,6.

Gleichzeitig werden durch unsere Investitionen Vollzeitäquivalente an Beschäftigung geschaffen oder gesichert. Hier liegt der Multiplikator bei 2,2 – österreichweiter Mittelwert 1,6 (im Verhältnis zum direkten Beschäftigungswert). Das unterstreicht, dass nicht nur die von uns beauftragten Unternehmen, sondern auch deren Vorleister wesentliche Beschäftigungsimpulse in Österreich setzen.

Wir sind bereit und haben für die Periode von 2021 bis 2026 einen umfassenden Investitionsplan von mehr als 25 Milliarden Euro vorgelegt. Ein Großteil davon – 20,6 Milliarden Euro – geht in den Ausbau der Bahninfrastruktur sowie von erneuerbarer Energien. Überdies werden im Bereich Personenverkehr mit 3,4 Milliarden Euro erhebliche Mittel in die Modernisierung und Aufstockung der Zugflotte gesteckt. Nicht zuletzt wird auch in neue klimafreundliche Nachtzüge zum Ausbau des ÖBB-Nightjet-Netzes investiert. Rund 1,5 Milliarden Euro sollen in den nächsten sechs Jahren in die Digitalisierung des Bahnsystems fließen.