#fahrplangeschichten - Lovis

02. 12. 2020

3 Fragen an unseren Produktionsmanager

Ein Fahrplanwechsel ist ein Großprojekt, an dem bereits Monate davor intensiv gearbeitet wird. Lovis Wallner – zuständig für die Themen „Produktionsmanagement, Fahrplan & Leistungsplanung“ – ist einer der vielen Tüftler, die einiges zum Entstehen eines neuen Fahrplanes beitragen.

  • Wie sieht ein Arbeitstag bei dir aus?

Zum einen gibt es die regelmäßigen Abstimmungen mit dem Fernverkehr und den Planungsregionen für den Nahverkehr in ganz Österreich, aber auch mit dem zentralen Besteller, der SCHIG.

Zum anderen gilt es auch, regelmäßig Kennzahlen aufzubereiten – z. B. Angebotskilometer oder Fahrplanänderungen – die von Kolleginnen und Kollegen im Controlling oder der Kommunikation bzw. bei der ÖBB-Infrastruktur gebraucht werden.

Regelmäßig dranbleiben heißt es auch bei der Weiterentwicklung unserer Planungs-Software und deren Schnittstellen. Und dann gibt es auch noch ÖBB interne Projekte wie das strategische Kapazitätsmanagement oder Automated Ressource Planning, bei denen mein Input gefragt ist.

  • Was ist das Besondere an deinem Job?

Die Mischung aus den eher technischen IT-Herausforderungen und den kommunikativen Anforderungen rund um die Verkehrsplanung in den Regionen. Verbesserungen im Fahrplan erfreuen immer, schwieriger wird es, wenn man zur Kenntnis nehmen muss, dass sich etwas nicht so realisieren lässt wie geplant.

  • Was macht dich stolz, wenn du an den Fahrplanwechsel denkst?

Das ist eine dreifache Freude: erstens über die erfolgreiche gemeinsame Fahrplanerstellung, die am 13.12. Wirklichkeit wird, zweitens über die Fahrplan-Ausweitungen und drittens über die hohe Flexibilität, die wir in Zeiten der Pandemie an den Tag legen mussten. In Summe ist es die Gesamtleistung, die zufrieden macht!