Zug nach Hallstatt: Auf dem Bild sieht man den Blick auf den See mit historischen Häusern und den Bergen des Salzkammerguts.

Zug nach Hallstatt: Willkommen am See

14. 09. 2026

See, Salz und spektakuläre Berge: Entdeckt das Welterbe Hallstatt – und den Dachstein gleich mit.

Mit dem Zug nach Hallstatt und den Foto-Hotspot live erleben. Die Kulisse ist beeindruckend: Hallstatt schmiegt sich zwischen Berg und See, bunte Häuser drängen sich an den Hang und darüber wartet eine Bergwelt, die traumhafte Wanderungen garantiert. Denn Hallstatt ist weit mehr als sein berühmtes Postkartenmotiv: Hier könnt ihr durch 7.000 Jahre Salzgeschichte reisen, das berühmte Beinhaus besuchen und mit dem Schiff über den See schippern. Wer seinen Radius etwas erweitert, entdeckt am Dachstein Krippenstein die 5fingers und die Dachstein Rieseneishöhle für unvergessliche Eindrücke. Hallstatt ist auch bequem mit dem Zug erreichbar.

Mit dem Zug nach Hallstatt

Hier findet ihr aktuelle Zugverbindungen nach Hallstatt und könnt direkt euer Zugticket kaufen:

Unser Reisetipp: Wer mit dem Zug nach Hallstatt kommt, steigt nicht mitten im Ort aus, sondern auf der anderen Seite des Sees. Von dort bringt euch das Schiff direkt nach Hallstatt. Die Verbindung wird das ganze Jahr über angeboten. 

Perfekter Start: Marktplatz & Beinhaus

Am besten beginnt ihr dort, wo Hallstatt besonders „hallstattig“ ist: mitten im historischen Ortskern. Rund um den Marktplatz drängen sich pittoreske Häuser aneinander, in der Mitte steht die Dreifaltigkeitssäule und nur wenige Schritte weiter wartet schon der Hallstättersee. Cafés, Gasthäuser und kleine Geschäfte machen den Platz zum natürlichen Treffpunkt. Im Restaurant „Zum Salzbaron“ sitzt ihr direkt am Ufer und auf den Tisch kommen fangfrische Fische aus dem See und österreichische Klassiker – bei Schönwetter ist die Seeterrasse der schönste Platz für eine Pause. Dann geht es ein Stück bergauf zur Pfarrkirche und zu einer der ungewöhnlichsten Hallstatt Sehenswürdigkeiten: dem Beinhaus in der Michaelskapelle. Mehr als 600 kunstvoll bemalte Schädel werden hier aufbewahrt, die meisten tragen Namen, Lebensdaten sowie Blumen, Kreuze oder andere Ornamente. Warum? Auch aus Platzmangel. Viele Gebeine auf dem kleinen Friedhof zwischen Berg und See wurden exhumiert und dann im Beinhaus aufbewahrt. Und danach? Einfach treiben lassen. Abseits der bekanntesten Fotopunkte zeigt Hallstatt, dass es nicht nur Kulisse, sondern ein gewachsener Ort ist.

Mit dem Zug nach Hallstatt: Im Beinhaus Hallstatt sieht man bemalte Totenschädel.

Grusel garantiert: Das Beinhaus von Hallstatt

Zeitreise: Salzwelten und Skywalk

Stumme Zeitzeugen: Im Hochtal oberhalb des Ortes wurde bereits vor rund 7.000 Jahren Salz gewonnen. Seit Ende August 2026 sind die umfassend modernisierten Hallstatt Salzwelten samt neuer Salzbergbahn wieder geöffnet. Schon die Fahrt nach oben lohnt sich, denn dort wartet neben dem Salzbergwerk Hallstatt einer der bekanntesten Aussichtspunkte des Ortes: der Hallstatt Skywalk „Welterbeblick“. Von der Aussichtsplattform schaut ihr über die Dächer von Hallstatt, den Hallstättersee und weit hinein in die UNESCO-Welterberegion.

Bergmannsrutschen, Grubenbahn und ein unterirdischer Salzsee machen aus der Geschichte des „weißen Goldes“ ein Erlebnis für alle Sinne – und führen zurück in eine Zeit, als Hallstatt vor Instagram und Selfiesticks international bekannt war. Tipp: Plant für die Salzwelten genügend Zeit ein und informiert euch vorab über die aktuellen Betriebs- und Führungszeiten.

Zug nach Hallstatt: Auf dem Bild sieht man den „Welterbeblick“ mit Aussicht über Hallstatt und den Hallstättersee.

Hallstatt von oben: der Skywalk Welterbeblick

Zug nach Hallstatt: Die Top-Spots am See

Hallstatt ohne Hallstättersee? Undenkbar. 8,2 Kilometer lang, bis zu 2,1 Kilometer breit und von steilen Bergen eingerahmt, bestimmt er das berühmte Panoramabild des Ortes. Rund um sein Ufer findet ihr einige Plätze, an denen es sich lohnt, ein bisschen länger zu bleiben. Wer mit dem Zug nach Hallstatt anreist, bekommt einen ersten Eindruck gleich zur Begrüßung serviert.

Ein besonderer Spot liegt gleich in der Nähe vom Bahnhof: Hier führt eine Hängebrücke über den Wehrgraben, genau in diesem Bereich erreicht der Hallstättersee mit 125 Metern seine größte Tiefe.  Fast mitten im See liegt dann die Badeinsel Hallstatt, die ihr vom Marktplatz in rund zehn Minuten zu Fuß erreicht. Eine kleine Brücke führt vom Ufer hinüber zur Insel mit Liegewiese und Spielplatz – ein idealer Platz für ein Picknick, eine Pause mit Bergblick oder im Sommer einen Sprung ins Wasser. Eine andere Perspektive eröffnet sich am gegenüberliegenden Ufer.

Der Ostuferwanderweg führt von Steeg beziehungsweise Untersee bis nach Obertraun und dauert in seiner gesamten Länge rund drei Stunden. Großteils geht es nah am Wasser über Wiesen und durch Waldstücke – den Blick auf Hallstatt gibt es immer wieder inklusive. Besonders praktisch: Die Wanderung lässt sich mit Bahn und Schiff kombinieren. Ihr reist zur warmen Jahreszeit an? Weiter südlich von Hallstatt wartet mit dem Strandbad Obertraun ein Badeplatz mit Liegewiese, Spielplatz und Beachvolleyball. Wer es ruhiger mag, findet im Ortsteil Winkl einen netten Naturbadeplatz.

Zug nach Hallstatt: Auf dem Bild sieht man ein Schiff am Hallstättersee kurz vor dem Anlegen.

Ankommen mit dem Schiff: Der See als Sensation

Zug nach Hallstatt: Die besten Wanderungen

Bergschuhe dabei? Perfekt. Rund um Hallstatt beginnen Wanderwege praktisch vor der Haustür – vom gemütlichen Spaziergang bis zur Tour mit ordentlich Höhenmetern. Südlich öffnet sich etwa das Echerntal, das schon im 19. Jahrhundert Künstler wie Ferdinand Georg Waldmüller und Adalbert Stifter inspirierte. Der dementsprechende „Malerweg“ führt mitten hinein in diese romantische Landschaft.

Wer noch weiter ins Echerntal hineinwandert, kommt zu einem der eindrucksvollsten Naturschauspiele rund um Hallstatt. Beim Waldbachstrub stürzt das Wasser über mehrere Stufen durch eine rund 90 Meter hohe Klamm. Der Weg dorthin führt vorbei an Felswänden, Wald und Wasser und zeigt die wilde Seite der Region.

Und dann wäre da noch der historische Soleweg. Er folgt der alten Soleleitung, über die das Salz einst von Hallstatt Richtung Bad Goisern und weiter nach Ebensee transportiert wurde. Ihr müsst aber nicht die gesamte Strecke absolvieren, auch einzelne Abschnitte eignen sich wunderbar für eine Wanderung mit Geschichte. So bekommt der Zug nach Hallstatt gleich noch einen Vorteil: Aussteigen und Losgehen.

Zug nach Hallstatt: Auf dem Bild sieht man den Wanderweg durch das Echerntal mit Waldbach.

Hallstatts wilde Seite: Wandern durch das Echerntal

Zug (nicht nur) nach Hallstatt: Ab ins ewige Eis

Jetzt wird es hochalpin. Mit dem Zug nach Hallstatt geht es noch eine Station weiter nach Obertraun, wo euch die Krippenstein Seilbahn mitten hinein in die Bergwelt bringt. Hier lohnt es sich, gleich einen ganzen Zusatztag einzuplanen. Erster möglicher Stopp: die Dachstein Rieseneishöhle. Beleuchtete Eisgebilde, gefrorene Wasserfälle und riesige Höhlenräume sorgen dafür, dass sich der Wechsel von einem Sonnentag draußen zur frostigen Welt unter dem Berg ziemlich surreal anfühlt. Warme Kleidung und feste Schuhe gehören deshalb auch im Hochsommer ins Gepäck. Danach geht es mit der Seilbahn weiter hinauf zum Krippenstein. Dort wartet ein Aussichtspunkt, dessen Name Programm ist: 5fingers. Fünf unterschiedlich gestaltete Stege ragen wie die Finger einer Hand über den Abgrund hinaus. Unter euch liegt der Hallstättersee, rundherum breitet sich das Salzkammergut aus. Rund um den Krippenstein warten außerdem weitere Aussichtspunkte und die Welterbespirale. Achtung: Bergbahnen und Höhle haben saisonale Betriebszeiten.

Zug nach Hallstatt: Auf dem Bild sieht man die Aussichtsplattform 5fingers am Dachstein Krippenstein mit Blick auf den Hallstättersee.

Fünfmal Tiefblick: die 5fingers am Dachstein Krippenstein

Mehr als Hallstatt: Die andere Seite

Dachstein ist nicht gleich Dachstein. Wer nach der Reise mit dem Zug nach Hallstatt mehr Berglust verspürt und seine Reise fortsetzt, kann das Massiv auch von seiner steirischen Seite kennenlernen. Dafür geht es nach Ramsau am Dachstein zur Dachstein Gletscherbahn. Die Panoramagondel bringt euch hinauf in die hochalpine Welt des Gletschers. Oben warten gleich mehrere Attraktionen: Der Dachstein Skywalk ragt über die Felswand des Hunerkogels hinaus, die Hängebrücke führt hoch über den Felsen entlang und 14 Stufen bringen euch auf der berühmten „Treppe ins Nichts“ zu einem gläsernen Podest rund 400 Meter über dem Wandfuß.  

Und sogar ins Innere des Gletschers könnt ihr hier vordringen: Im Eispalast Dachstein führen Wege durch eine künstlich erschlossene Welt aus Gletschereis mit Eisskulpturen, Säulen und einem Kristalldom. Ihr kommt in der kalten Saison? Mit dem Zug nach Hallstatt zu reisen, das lohnt sich auch für einen Skitag: Mit dem Bus geht es weiter nach Gosau und damit direkt ins Skigebiet Dachstein West. Im Winter verkehren außerdem Skibusse zwischen Hallstatt und der Region.

Zug nach Hallstatt: Auf dem Bild sieht man den Blick von der Treppe ins Nichts am Dachstein Gletscher.

Treppe ins Nichts: Schwindelfrei am Dachstein Gletscher

Fazit

Welterbe oder Weitblick, Salz oder Eis, See oder Berg? Rund um Hallstatt müsst ihr euch nicht entscheiden. Schlendert über den Marktplatz und zum Beinhaus, entdeckt Salzwelten und den Hallstatt Skywalk, sucht euch euren Lieblingsplatz am Hallstättersee, wandert durchs Echerntal und plant für 5fingers und Dachstein Rieseneishöhle am besten gleich einen weiteren Tag ein. Und wer danach noch nicht genug hat, reist weiter: Auf der steirischen Seite warten die Dachstein Gletscherbahn, der Skywalk, die Treppe ins Nichts und der Eispalast auf euch und im Winter lockt zusätzlich das Skigebiet Dachstein West. Der Zug nach Hallstatt liefert dabei gleich zu Beginn eurer Reise einen besonderen Moment: Am Bahnhof angekommen, steigt ihr aufs Schiff und seht den weltberühmten Ort am anderen Ufer langsam näherkommen. Also: einsteigen und staunen!