Promi am Zug: Aaron Friesz

26. 09. 2021

Wir haben mit dem österreichischen Schauspieler – derzeit zu sehen in der Netflix-Serie Freud – darüber gesprochen, was das Schöne am Reisen mit dem Zug ist. Denn „im Zug hat man genau das Tempo, bei dem man noch begreift, dass man auf Reisen ist!“

Zug um Zug, den ich nehme, in welche Richtung auch immer, bestätigt sich einmal mehr: Mit den ÖBB komme ich verlässlich und pünktlich an mein Ziel. Das war eigentlich schon immer so. Egal, ob als Kind von Wien nach Bregenz zu meinen Großeltern, als Teenager auf Interrail zwischen Wien und Lissabon oder eben heute nach Berlin für meinen Beruf. Es geht nur mit jedem Jahr gefühlt ein bisschen schneller.

Im Zug hat man genau das Tempo, bei dem man noch begreift, dass man auf Reisen ist. In einem Tempo, in dem man sich auf dem Weg genügend Zeit nehmen kann, sich seiner Arbeit zu widmen. Oder man wird schnurstracks in den Schlaf gezogen. Auch Bekanntschaften – gute wie schlechte – bleiben nicht aus und bereichern auf die eine oder andere Art das Leben oder zumindest die Zeit auf Schiene. Wobei ich schnarchend im selben Abteil sicherlich nicht der beste Reisepartner bin.

Bahnfahren hat ja schon politischen Charakter. „Bahnfahrer:innen sind Klimaschützer:innen“, verkünden die ÖBB ganz richtig und lassen mich wissen, dass ich zwischen Wien und Schwarzach/St. Veit rund 80 Kilo-gramm CO2 eingespart habe. Für mich symbolisiert die Karte des europäischen Eisenbahnnetzes die Zusammengehörigkeit aller europäischen Länder. Fehlt nur noch, dass die Schienenabstände etwas „zusammenrücken“. Aber ich bin mir sicher: Da sind die ÖBB Zug um Zug ganz vorn dabei. Wie so oft. Egal, ob man in der Mitte, vorne oder hinten einsteigt. Danke!